Was bisher geschah

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Die Duisburger Bürgerinitiative Elektrosmog/Mobilfunk

Im April 2002 wurden Pläne der Stadt Duisburg bekannt, die vorhandenen 266 Standorte für Mobilfunkantennenanlagen um 163 Standorte zu erweitern. Zusätzlich sollte für eine neue Technik - UMTS - umgerüstet werden.

Daraufhin gründete sich am 20. Juni 2002 eine Bürgerinitiative. Erste Schritte dieser Bürgerinitiative waren intensive inhaltliche Diskussionen zum Thema "Mobilfunk". Mit Hilfe von Michael Lefknecht (Umweltmediziner) und Wilfried Mohr wurde zum Bereich "Auswirk-ungen elektromagnetischer Felder" gearbeitet.

Im Januar 2003 hielt Herr Prof. Dr. Rainer Frentzel-Beyme vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin einen Vortrag zu dem Thema "Neueste Erkenntnisse zu den biologischen Wirkungen von elektromagnetischen Wellen". Mehr als 100 Duisburger waren unserer Einladung gefolgt - mehr als wir damals erwartet hatten. Diese Veranstaltung wurde von der GEW - Stadtverband Duisburg - unterstützt.

Mit Datum 06. Mai 2003 reichte die Bürgerinitiative Elektrosmog/Mobilfunk eine Petition beim Europäischen Parlament ein. Hierin beschreiben wir die Probleme mit Elektrosmog aus unserer Sicht und bitten um Unterstützung bei der Herabsetzung der viel zu hohen Grenzwerte. Interessanterweise ist erst die dritte Zusendung unserer Petition - diesmal per Einschreiben mit Rückschein - ordnungsgemäß angekommen. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die Petition zulässig ist. Wir haben bis heute (Dezember 2005) noch keine weiteren Reaktionen erfahren.

Grundsatz der Arbeit in der Bürgerinitiative ist stets, Kenntnisse zu erwerben, zu vertiefen und zu diskutieren und hilfesuchende Bürger zu beraten. Im Juli diesen Jahres hat erstmalig der Städtische "Runde Tisch" zum Thema Mobilfunk mit unserer Beteiligung stattgefunden. Hier haben wir kritische Fragen gestellt und Messprogramme gefordert. Ergebnisse liegen nun z.T. vor. Aber viele Fragen sind noch unbeantwortet. Wir bleiben am Ball.

Oft standen im Mittelpunkt unserer Arbeit Studien kritischer Wissenschaftler. Auf Grund vieler Informationen dieser und anderer Art sind die Mitglieder der Bürgerinitiative zu der Überzeugung gelangt, dass die Strahlung von Mobilfunkantennenanlagen, Mobil- und DECT-Telefonen gesundheitsschädlich ist.

Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative haben mittlerweile über 10.000 Flyer verteilt, um die Duisburger Bürgerinnen und Bürger zu informieren. Die Flyer wurden zusätzlich flächendeckend an die Schulen in Duisburg verschickt (mit Hilfe des GEW - Stadtver-bandes Duisburg) und auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen verteilt. Die Bürgerinitiative war und ist auch vertreten auf Podiumsdiskussionen. Aktuell unterstützt die Bürgerinitiative die Grundschule Breite Straße in ihrem Widerstand gegen die geplante Aufstellung einer Mobilfunkantennenanlage auf dem Schulgebäude sowie die Bürgerinnen und Bürger im Kampf gegen die Aufstellung von Mobilfunkanlagen auf dem Bunker Schliepmühlenstraße (s. Bericht von Ralf Welters unter "Aktuell").

Ende Januar 2006 wurde ein Landesverband (LIMES) zum Thema Mobilfunk gegründet.

   

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